Die reine online-Arztpraxis – Gründung und rechtliche Anforderungen

Die ausschließliche Fernbehandlung ist seit einigen Jahren erlaubt. Ärzte dürfen ihre Patienten im Einzelfall ohne vorherigen Kontakt behandeln, wenn dies ärztlich vertretbar ist und dabei die erforderliche ärztliche Sorgfalt eingehalten wird. So regeln es die Berufsordnungen der Landesärztekammern im jeweiligen § 7 Absatz 4. Im Zuge der Covid-19-Krise hat sich die Nachfrage der Telemedizin sprunghaft…

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Berufsrecht und Werbung durch Ärzte auf YouTube, Instagram und Co.

Schon längst hat die moderne Kommunikation im Internet über YouTube, Instagram, Podcasts und Co. auch Einzug in den ärztlichen Bereich gefunden. Hier treten „Ernährungs-Docs“, Virologen und andere medial präsente Ärzte und „Fernsehärzte“ auf. Sie geben oftmals in kompakten und leicht verständlichen Videos und Beiträgen medizinisches Wissen an Interessierte weiter. Wenn dies professionell und unterhaltsam umgesetzt…

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Das Telemedizinische Zentrum „TMZ“ – Gründung, Kooperation und Investoren

Allmählich finden auch immer mehr digitale und telemedizinische Gesundheitslösungen Eingang in die Versorgung. So gehört künftig auch die telemedizinische Betreuung von Herzschwäche-Patienten zum ambulanten Leistungsangebot der gesetzlichen Krankenkassen. Der neue Versorgungsansatz umfasst Telemonitoring bei Herzinsuffizienz und basiert auf einer Kooperation zwischen telemedizinischen Zentren (TMZ) und niedergelassenen Ärzten. So sollen Vitalparameter der Patienten nicht mehr nur…

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Namentliche Nennung des Hosting Providers (Host) in Datenschutzbestimmungen von der DSGVO nicht vorgesehen

Unter einem Hosting Provider ist jemand zu verstehen, der einem Webseitenbetreiber einen digitalen Speicherort für eine Webseite auf seinem Webserver bereitstellt. Unternehmen greifen dafür in der Regel auf externe Hosting Provider zurück, da sich das Betreiben eines eigenen Servers aus Kostengründen nicht rentiert. Häufig erhält der Hosting Provider automatisch die Daten der Webseitenbesucher, wie etwa…

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§ 20k SGB V: Krankenkassen müssen digitale Gesundheitskompetenz fördern – erfüllen dabei aber nur das Minimalziel

Mit dem Digitale Versorgung Gesetz (DVG) haben zum Dezember 2019 nicht nur die DiGA-Vorschriften Einzug in das Krankenkassenrecht gefunden. An etwas versteckter Stelle wurde eine weitere Norm eingeführt, welche den gesetzlichen Krankenversicherungen aufgibt, die digitale Gesundheitskompetenz ihrer Versicherten zu fördern. So müssen die Krankenkassen gemäß § 20k des Fünften Sozialgesetzbuchs (SGB V) nun Satzungsleistungen zur…

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Ärztliche Videosprechstunde via Zoom, Microsoft Teams und co. für den Privatarzt möglich!

Die in der telemedizinischen Versorgung eingesetzten Videodienste haben vielfach den Ruf, langsam zu funktionieren und fehleranfällig zu sein. Der Arzt darf hier nur zwischen einer Auswahl von zertifizierten Anbietern wählen. Hintergrund dieser Einschränkung sind die Regelungen aus Anlage 31b zum Bundesmantelverträge-Ärzte (BMV-Ä), abrufbar unter: https://www.kbv.de/media/sp/Anlage_31b_Videosprechstunde.pdf. Diese Anlage/Vereinbarung legt „Anforderungen an die technischen Verfahren zur Durchführung…

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